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DATEV-Export

Die Seite DATEV-Export (Menügruppe Berichte) erzeugt je Kalendermonat einen DATEV-Buchungsstapel als CSV und ein ZIP mit den Rechnungs-PDFs für den Steuerberater. Sie liest ausschließlich aus den ausgestellten Rechnungen, den Zahlungen am Gästekonto und, sobald die Kasse (TSE) eingerichtet ist, aus den Verkaufsbelegen und dem Kassenbuch. Sie verändert nichts.

Voraussetzungen

Admin und Sekretariat; der Menüpunkt trägt das Abzeichen Nur Admin/Sekretariat. Empfang wird auf das Dashboard umgeleitet. Im Demo-Hotel ist die Seite gesperrt, weil die Daten fiktiv sind.

Aufbau

ElementBedeutung
KopfTitel DATEV-Export, Untertitel "EXTF-Buchungsstapel (CSV) und Belegbild-ZIP je Zeitraum für die Übergabe an den Steuerberater. Rein lesend aus den ausgestellten Rechnungen und den Zahlungen am Gästekonto."
Zeitraum (Monat)Auswahl der letzten 18 Monate, zum Beispiel Juli 2026; Vorgabe ist der laufende Monat. Ein Wechsel lädt die Vorschau neu.
Vorschau"Rechnungen mit Rechnungsdatum im gewählten Monat (2026-07-01 bis 2026-07-31), Anzahlungsrechnungen im Monat ihrer Bezahlung und erhaltene Anzahlungen aus Zahlungen am Gästekonto, Karten- und Portalzahlungen nach Zahlungsdatum. Mit Kasse: Verkaufsbelege (nach Belegdatum) und das Kassenbuch (nach Kassenbuch-Tag)." mit den Kennzahlen Rechnungen, davon Stornos, Brutto-Summe, davon Kurtaxe und darunter Anzahlungen umgebucht, Summe umgebucht, Anzahlungen aufgelöst, Summe aufgelöst. Mit Kartenzahlungen im Monat zusätzlich Kartenzahlungen EC (girocard), Summe Konto EC-Karte, Kartenzahlungen Kreditkarte und Summe Konto Kreditkarte (Abschnitt Kartenzahlungen), mit Portalzahlungen Portalzahlungen (inkl. virtuelle Kreditkarte). Mit Kasse zusätzlich Verkaufsbelege, Summe Verkauf, Kasse Einnahmen und Kasse Ausgaben (Abschnitt Kasse und Verkauf). Hinweise: "Keine Rechnungen in diesem Zeitraum.", "Für diesen Betrieb sind noch keine Rechnungs-Stammdaten hinterlegt.", "Der Monat ist noch nicht abgeschlossen. Anzahlungen werden erst nach Monatsende endgültig." sowie die Listen "Anzahlungsrechnung wartet auf Zahlung", "Nachträglich erfasst, ein bereits übergebener Export dieses Monats ist unvollständig" und "Vor der Umstellung erfasst".
Export blockiertRote Karte, wenn Kontierung fehlt oder ein Konto nicht zum Steuersatz passt: "Für den DATEV-Export fehlen noch Angaben in den Rechnungs-Stammdaten oder ein Konto passt nicht zum Steuersatz. Die CSV lässt sich erst erzeugen, wenn die Kontierung vollständig und stimmig ist." mit Liste der Einträge und Link Rechnungs-Stammdaten ergänzen.
Download"Buchungsstapel und Belegbilder gemeinsam an den Steuerberater übergeben. Die endgültige Freigabe erfolgt über den Steuerberater-Test-Import." Buttons DATEV-CSV und Belegbild-ZIP.

Felder und Kennzahlen

ElementBedeutung
RechnungenAnzahl der Rechnungen im Stapel: Rechnungsdatum im Monat, Stornorechnungen eingeschlossen. Anzahlungsrechnungen zählen im Monat ihrer Bezahlung (Abschnitt Anzahlungsrechnung und Schlussrechnung).
davon StornosAnzahl der Stornorechnungen im Monat.
Brutto-SummeSumme der Bruttobeträge (Stornos mit ihrem Vorzeichen).
davon KurtaxeSumme der durchlaufenden Posten ohne Umsatzsteuer.
Anzahlungen umgebuchtAnzahl der Zahlungen am Gästekonto, die in diesem Monat eingegangen und am Monatsende noch nicht abgerechnet waren; Summe umgebucht ohne Kurtaxe-Anteil.
Anzahlungen aufgelöstAnzahl der Anzahlungen, die in diesem Monat abgerechnet, storniert oder erstattet wurden; Summe aufgelöst ohne Kurtaxe-Anteil.
BlockadelisteMögliche Einträge: "DATEV-Beraternummer", "DATEV-Mandantennummer", "Debitoren-Sammelkonto", "Erlöskonto Übernachtung", "Erlöskonto Speisen", "Erlöskonto Getränke", "Erlöskonto Kurtaxe", "Anzahlungskonto 7 %", "Anzahlungskonto 19 %", "Kassenkonto", "Geldtransitkonto", "Konto Privatentnahmen", "Verrechnungskonto Portale", "Konto EC-Karte (girocard)", "Konto Kreditkarte" sowie Automatikkonten mit falschem Steuersatz, zum Beispiel "Konto 8400 ist ein Automatikkonto für 19 % USt, hier werden 7 % gebucht. Bitte das Erlöskonto Speisen prüfen (SKR03: 8300)." Geprüft wird nur, was die Rechnungen, Anzahlungen, Verkaufsbelege und Kassenbuch-Einträge des Monats tatsächlich brauchen.
Anzahlungsrechnung wartet auf ZahlungAnzahlungsrechnungen, die am Monatsende noch nicht vollständig bezahlt waren, mit Nummer, Betrag und Ausstellungsdatum. Sie stehen erst im Stapel des Monats, in dem sie bezahlt werden.
DATEV-CSVDatei EXTF_Buchungsstapel_2026-07-01_2026-07-31.csv. Gesperrt mit Tooltip "Kontierung unvollständig", "Keine Rechnungen, Anzahlungen oder Kassenvorgänge im Zeitraum", "Zahlungen am Gästekonto konnten nicht geladen werden", "Kartenzahlungen konnten nicht geladen werden", "Portalzahlungen konnten nicht geladen werden", "Verkauf und Kassenbuch konnten nicht geladen werden" oder "Anzahlungsrechnungen konnten nicht geladen werden". Ein Monat nur mit Anzahlungen oder nur mit Kassenvorgängen ist exportierbar.
Belegbild-ZIPDatei Belegbilder_2026-07-01_2026-07-31.zip mit einem PDF je Rechnung mit Rechnungsdatum im Monat, benannt nach der Rechnungsnummer. Auch eine noch unbezahlte Anzahlungsrechnung liegt im ZIP ihres Ausstellungsmonats. Wird eine Anzahlungsrechnung erst in einem späteren Monat bezahlt, liegt ihr PDF zusätzlich im ZIP dieses Monats, passend zur Zeile im Buchungsstapel. Dazu ein PDF je Verkaufsbeleg (auch Stornobeleg) mit Belegdatum im Monat, benannt nach der Belegnummer. Gesperrt mit Tooltip "Keine Belege im Zeitraum".

Inhalt des Buchungsstapels

MerkmalWert
FormatDATEV EXTF 700, Formatkategorie 21 (Buchungsstapel), Formatversion 13, Währung EUR, Sachkontenlänge 4, Buchungstyp 1 (Finanzbuchführung), Festschreibung 0.
DateiSemikolon-getrennt, Textfelder in Anführungszeichen, Zeilenende CRLF, Kodierung Windows-1252. Kopfzeile mit Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahresbeginn 1. Januar, Bezeichnung "hotel-os 2026-07-01 2026-07-31".
BuchungslogikJe Rechnung und Erlöskonto eine Zeile "Debitor an Erlöskonto" brutto; Beträge immer positiv, Richtung im Soll/Haben-Kennzeichen. Stornos mit getauschtem Kennzeichen. Danach die Umbuchungen und Auflösungen erhaltener Anzahlungen (siehe unten), die Kartenzahlungen und die Portalzahlungen, zuletzt Verkaufsbelege und Kassenbuch (Abschnitt Kasse und Verkauf).
KontenÜbernachtung auf Erlöskonto Übernachtung; Folio-Posten mit 19 % auf Erlöskonto Getränke, sonst Erlöskonto Speisen; Kurtaxe ohne Steuerschlüssel auf Erlöskonto Kurtaxe; Gegenseite immer Debitoren-Sammelkonto.
Steuerschlüssel2 für 7 %, 3 für 19 %, leer für steuerfrei (DATEV-Standardbelegung). Auf DATEV-Automatikkonten immer leer (Abschnitt Automatikkonten). Anzahlungszeilen ohne Steuerschlüssel (Automatikkonto).
BelegdatumRechnungsdatum als TTMM; bei Anzahlungsrechnungen der Tag der Bezahlung. Belegfeld 1: Rechnungsnummer (bis 36 Zeichen), identisch mit dem PDF-Namen im ZIP.
BuchungstextFirmenname oder Käufername (bis 60 Zeichen); bei Stornos "Storno zu 2026-0041".

Automatikkonten

DATEV-Automatikkonten (Funktion AM) rechnen die Umsatzsteuer selbst aus dem Konto. Ein Steuerschlüssel auf einem solchen Konto wird beim Import abgelehnt. Der Export erkennt diese Konten und lässt den Steuerschlüssel dort weg; der Betrag bleibt brutto.

KontoKontenrahmenBedeutung
8300SKR03Erlöse 7 % USt
8400SKR03Erlöse 19 % USt
1711SKR03Erhaltene, versteuerte Anzahlungen 7 % USt
1718SKR03Erhaltene, versteuerte Anzahlungen 19 % USt
4300SKR04Erlöse 7 % USt
4400SKR04Erlöse 19 % USt
3260SKR04Erhaltene, versteuerte Anzahlungen 7 % USt
3272SKR04Erhaltene, versteuerte Anzahlungen 19 % USt

Alle anderen Konten erhalten den Steuerschlüssel wie bisher. Bucht eine Position mit einem anderen Satz auf ein Automatikkonto, zum Beispiel Frühstück mit 7 % auf 8400, ist der Export blockiert, weil DATEV sonst 19 % herausrechnen würde. Dasselbe gilt für Posten ohne Umsatzsteuer (Kurtaxe, Schadensersatz) auf einem Automatikkonto.

Erhaltene Anzahlungen

Eine Zahlung am Gästekonto, die vor der Rechnung eingeht, ist umsatzsteuerlich eine Anzahlung: die Umsatzsteuer entsteht mit Ablauf des Monats, in dem das Geld eingeht (§ 13 Abs. 1 Nr. 1a Satz 4 UStG). Der Export bucht solche Zahlungen deshalb auf ein Anzahlungskonto um.

FrageAntwort
Wann entsteht eine Umbuchung?Nur wenn die Zahlung am Ende ihres Zahlungsmonats noch keiner Rechnung zugeordnet und weder storniert noch erstattet ist. Zahlung und Rechnung im selben Monat ändern den Export nicht.
UmbuchungIm Zahlungsmonat: Debitoren-Sammelkonto an Anzahlungskonto 7 % bzw. Anzahlungskonto 19 %, je Steuersatz eine Zeile. Belegdatum ist das Zahlungsdatum, Belegfeld 1 die Referenz AZ-<Buchungsnummer>-<laufende Nummer>, zum Beispiel AZ-B00042-1. Buchungstext "Anzahlung B00042".
AuflösungIm Monat der ersten Rechnung, die die Zahlung übernimmt: dieselben Beträge zurück, Anzahlungskonto an Debitor. Belegdatum und Belegfeld 1 sind Datum und Nummer dieser Rechnung, Buchungstext "Auflösung Anzahlung B00042". Wird die Zahlung vorher storniert oder erstattet, löst der Export im Monat des Stornos bzw. der Erstattung auf, mit der Referenz aus der Umbuchung ("Storno Anzahlung", "Erstattung Anzahlung").
AufteilungBeim Erfassen der Zahlung wird sie im Verhältnis der erwarteten Buchungssumme je Steuersatz aufgeteilt (dieselbe Aufstellung wie Saldo und Gästekonto) und unveränderlich gespeichert. Ein erneuter Export eines vergangenen Monats liefert dieselben Zahlen, auch wenn sich die Buchung später ändert oder die Rechnung storniert und neu ausgestellt wird.
KurtaxeDer Kurtaxe-Anteil einer Zahlung wird nicht umgebucht; er bleibt als Guthaben am Debitor, bis die Rechnung ihn ausgleicht.
SteuerschlüsselKeiner. Die Anzahlungskonten sind DATEV-Automatikkonten (Funktion AM, die Umsatzsteuer errechnet DATEV aus dem Konto).
KontenSKR03: 1711 (7 %) und 1718 (19 %). SKR04: 3260 (7 %) und 3272 (19 %). Jeweils "Erhaltene, versteuerte Anzahlungen". Die Nummer legt der Steuerberater fest.

Beispiel über ein Monatsende: Eine Buchung vom 25.09. bis 05.10. erwartet 800,00 EUR Übernachtung (7 %), 100,00 EUR Getränke (19 %) und 100,00 EUR Kurtaxe, zusammen 1.000,00 EUR. Am 28.09. zahlt der Gast 500,00 EUR an. Die Zahlung wird aufgeteilt in 400,00 EUR (7 %), 50,00 EUR (19 %) und 50,00 EUR Kurtaxe.

  • September-Export: "Anzahlung B00042" mit 400,00 EUR Debitor an Anzahlungskonto 7 % und 50,00 EUR Debitor an Anzahlungskonto 19 %, Belegdatum 28.09. Die 50,00 EUR Kurtaxe bleiben am Debitor.
  • Oktober-Export: Die Rechnung 2026-0101 vom 03.10. steht wie gewohnt im Stapel. Dazu "Auflösung Anzahlung B00042" mit 400,00 EUR und 50,00 EUR Anzahlungskonto an Debitor, Belegdatum 03.10., Belegfeld 1 2026-0101.

Anzahlungsrechnung und Schlussrechnung

BelegBuchung im Stapel
AnzahlungsrechnungJe Steuersatz eine Zeile Debitoren-Sammelkonto an Anzahlungskonto 7 % bzw. Anzahlungskonto 19 %, Betrag brutto, ohne Steuerschlüssel (Automatikkonto). Eine Kurtaxe auf der Anzahlungsrechnung geht ohne Steuerschlüssel auf Erlöskonto Kurtaxe.
ZeitpunktDie Umsatzsteuer auf eine Anzahlung entsteht mit dem Geldeingang (§ 13 Abs. 1 Nr. 1a Satz 4 UStG), nicht mit der Rechnung. Der Stapel bucht eine Anzahlungsrechnung deshalb am Tag, an dem sie vollständig bezahlt ist (frühestens am Rechnungsdatum), eine Online-Anzahlung am Rechnungsdatum. Spätestens bucht er sie am Datum ihrer Schlussrechnung. Belegfeld 1 bleibt die Rechnungsnummer. Bis dahin steht sie in der Vorschau unter "Anzahlungsrechnung wartet auf Zahlung".
Storno vor ZahlungWird eine unbezahlte Anzahlungsrechnung storniert, entfallen Anzahlungsrechnung und Stornorechnung beide im Stapel; die PDFs liegen weiter im ZIP. Wurde sie vorher bezahlt, stehen beide wie gewohnt im Stapel.
SchlussrechnungDie Leistungen wie bei jeder Rechnung auf die Erlöskonten, mit voller Umsatzsteuer (Steuerschlüssel oder Automatikkonto). Die Position "abzüglich Anzahlung(en)" steht je Steuersatz als eigene Zeile in Gegenrichtung: Anzahlungskonto an Debitor, Betrag brutto, ohne Steuerschlüssel. Das Anzahlungskonto ist damit wieder ausgeglichen.
StornoDie Stornorechnung spiegelt alle Zeilen (Soll und Haben getauscht), auch die Absetzung.
KleinunternehmerOhne Steuersatz gehen Anzahlung und Absetzung ohne Steuerschlüssel auf Erlöskonto Übernachtung; ein Anzahlungskonto ist nicht nötig.
BlockadeFehlt das Anzahlungskonto eines vorkommenden Steuersatzes, meldet die Karte Export blockiert "Anzahlungskonto 7 %" bzw. "Anzahlungskonto 19 %".

Beispiel: Anzahlungsrechnung 2026-0101 vom 20.09. über 160,50 EUR (7 %) und 59,50 EUR (19 %), bezahlt am 02.10.: im Oktober-Stapel zwei Zeilen Debitor an Anzahlungskonto mit Belegdatum 02.10.; der September-Export nennt sie unter "Anzahlungsrechnung wartet auf Zahlung". Schlussrechnung 2026-0107 über 321,00 EUR Übernachtung und 119,00 EUR Getränke abzüglich dieser Anzahlung: Übernachtung 321,00 EUR auf 8300 und Getränke 119,00 EUR auf 8400 (SKR03, ohne Steuerschlüssel, weil Automatikkonten), dazu 160,50 EUR und 59,50 EUR Anzahlungskonto an Debitor. Am Debitor bleiben 220,00 EUR offen, der Zahlbetrag der Schlussrechnung.

Kasse und Verkauf

Bargeld hat keinen Kontoauszug. Sobald die Kasse (TSE) eingerichtet ist, kommt deshalb alles Bare über den Export: die Verkaufsbelege und das Kassenbuch. Die Konten stehen in den Rechnungs-Stammdaten.

KontoSKR03Bedeutung
Kassenkonto1000Bargeld in der Kasse
Geldtransitkonto1360Karte im Verkauf, Einzahlung zur Bank, Abhebung, Ausgaben mit Beleg, Kassendifferenzen
Konto Privatentnahmen1800Privatentnahme aus der Kasse
VorgangBuchung im Stapel
VerkaufsbelegJe Steuersatz und Zahlweg eine Zeile: bar Kassenkonto an Erlöskonto, Karte am Terminal Geldtransitkonto an Erlöskonto, auf Rechnung, Überweisung oder sonstige Debitoren-Sammelkonto an Erlöskonto. Erlöskonto wie bei den Folio-Posten der Rechnung (19 % Erlöskonto Getränke, sonst Erlöskonto Speisen; Automatikkonten ohne Steuerschlüssel). Belegdatum ist das Belegdatum, Belegfeld 1 die Belegnummer, Buchungstext "Verkauf V-2026-0012".
StornobelegGespiegelt (Soll und Haben getauscht) mit der Zahlweg-Aufteilung des Originals, Belegfeld 1 die Nummer des Stornobelegs, Buchungstext "Storno zu V-2026-0012".
Barzahlung am Gästekonto oder an einer RechnungKassenkonto an Debitoren-Sammelkonto. Belegfeld 1 ist die Rechnungsnummer bzw. bei einer Zahlung am Gästekonto die Referenz AZ-<Buchungsnummer>-<laufende Nummer>. Eine Bar-Erstattung oder zurückgenommene Barzahlung bucht umgekehrt.
EinlageKassenkonto an Geldtransitkonto (zum Beispiel Wechselgeld von der Bank).
Entnahme zur BankGeldtransitkonto an Kassenkonto.
PrivatentnahmeKonto Privatentnahmen an Kassenkonto.
Ausgabe mit BelegGeldtransitkonto an Kassenkonto, Buchungstext "Kassenausgabe Briefmarken Beleg 17". Der Steuerberater bucht auf das richtige Aufwandskonto um.
KassendifferenzJe nach Vorzeichen Kassenkonto an Geldtransitkonto oder umgekehrt, Buchungstext "Kassendifferenz" mit der Begründung aus dem Kassensturz.
KorrekturGegenbuchung auf dasselbe Gegenkonto wie der korrigierte Eintrag.

Belegdatum der Kassenbuch-Zeilen ist der Kassenbuch-Tag, Belegfeld 1 bei Einlage, Entnahme, Ausgabe, Kassendifferenz und Korrektur KB-<laufende Nummer> aus dem Kassenbuch. Das Kassenkonto stimmt damit Tag für Tag mit dem Bestand im Kassenbuch überein. Kartenzahlungen an Rechnungen und am Gästekonto, auch am Terminal, bucht der Export auf die Kartenkonten (Abschnitt Kartenzahlungen).

Kartenzahlungen

Kartenzahlungen an Rechnungen und am Gästekonto stehen im Stapel. Das gilt für Zahlungen am Kartenterminal, am externen EC-/Kreditkartengerät (EC-/Kreditkarte (externes Gerät)) und online über die Buchungsseite. Die Konten stehen in den Rechnungs-Stammdaten.

FrageAntwort
KontoEC-Karte (girocard) auf Konto EC-Karte (girocard), zum Beispiel SKR03 1591. Kreditkarte und Zahlungen ohne bekannte Kartenart auf Konto Kreditkarte, zum Beispiel SKR03 1592.
Buchung im StapelJe Zahlung eine Zeile Kartenkonto an Debitoren-Sammelkonto, brutto, ohne Steuerschlüssel. Belegdatum ist das Zahlungsdatum, Belegfeld 1 die Rechnungsnummer bzw. bei einer Zahlung am Gästekonto die Referenz AZ-<Buchungsnummer>-<laufende Nummer>. Buchungstext "Kartenzahlung 2026-0041".
Erstattung, StornoEine Erstattung oder eine zurückgenommene Erfassung bucht am jeweiligen Tag zurück: Debitor an Kartenkonto, Buchungstext "Erstattung Kartenzahlung ..." bzw. "Storno Kartenzahlung ...". Die Vorschau nennt solche Gegenbuchungen unter den Kartenzahlungen.
AuszahlungDie Auszahlung des Kartenabrechners (zum Beispiel Stripe) auf die Bank bucht der Steuerberater vom Kartenkonto ab.
BlockadeGibt es im Monat Kartenzahlungen und fehlt das passende Konto, meldet die Karte Export blockiert "Konto EC-Karte (girocard)" bzw. "Konto Kreditkarte".

Kartenzahlungen an Verkaufsbelegen der Kasse laufen weiter über das Geldtransitkonto (Abschnitt Kasse und Verkauf).

Portalzahlungen

Bei einer Buchung über ein Portal wie Booking.com, Expedia oder HRS zahlt der Gast oft beim Portal. Das Portal zahlt später an den Betrieb aus, abzüglich seiner Kommission. Erfasst wird so eine Zahlung mit dem Zahlweg Portal (Zahlung extern erfassen). Belastet der Betrieb die virtuelle Kreditkarte des Portals selbst (zum Beispiel Expedia Collect), lautet der Zahlweg Virtuelle Kreditkarte; die Kontierung ist dieselbe. Die Vorschau zählt beide unter Portalzahlungen (inkl. virtuelle Kreditkarte).

FrageAntwort
RechnungDie Rechnung an den Gast lautet über den vollen Betrag, den der Gast bezahlt hat. Das ist das Entgelt (§ 10 Abs. 1 UStG); Auszahlung und Kommission dürfen nicht miteinander verrechnet werden (§ 246 Abs. 2 HGB).
KommissionDie Kommission ist eine eigene Eingangsrechnung des Portals an den Betrieb, bei Booking.com aus den Niederlanden mit Reverse Charge (§ 13b UStG). Sie wird nicht in clavenda gebucht, sondern von der Buchhaltung.
Buchung im StapelJe Portalzahlung eine Zeile Verrechnungskonto Portale an Debitoren-Sammelkonto, brutto, ohne Steuerschlüssel. Belegdatum ist das Zahlungsdatum, Belegfeld 1 die Rechnungsnummer bzw. bei einer Zahlung am Gästekonto die Referenz AZ-<Buchungsnummer>-<laufende Nummer>. Buchungstext "Portalzahlung Booking.com WQ-1030", bei virtueller Kreditkarte "Portalzahlung Expedia VCC WQ-1031".
Erstattung, StornoEine Erstattung oder eine zurückgenommene Erfassung bucht am jeweiligen Tag zurück: Debitor an Verrechnungskonto, Buchungstext "Erstattung Portalzahlung ..." bzw. "Storno Portalzahlung ...".
VerrechnungskontoSKR03 zum Beispiel 1361. Gegen dieses Konto bucht die Buchhaltung die Auszahlung des Portals (Bank) und die Kommission (Eingangsrechnung); danach ist es ausgeglichen. Bei virtueller Kreditkarte steht statt der Auszahlung des Portals die Gutschrift des Kartenabrechners.
BlockadeGibt es im Monat Portalzahlungen und fehlt das Konto, meldet die Karte Export blockiert "Verrechnungskonto Portale".

Beispiel: Rechnung WQ-1030 über 189,00 EUR, der Gast hat bei Booking.com bezahlt. Booking.com überweist 164,87 EUR und stellt 24,13 EUR Kommission in Rechnung. Im Stapel stehen die Rechnung (Debitor an Erlöskonto, 189,00 EUR) und "Portalzahlung Booking.com WQ-1030" (Verrechnungskonto Portale an Debitor, 189,00 EUR). Der Debitor ist ausgeglichen. Die Buchhaltung bucht 164,87 EUR Bank an Verrechnungskonto und 24,13 EUR Kommission an Verrechnungskonto; das Verrechnungskonto steht danach auf null.

Aktionen auf diesem Bildschirm

AktionRolleAnleitung
Monat exportierenAdmin, SekretariatDATEV-Export erstellen
Kontierung ergänzen oder korrigierenAdmin, SekretariatRechnungs-Stammdaten anlegen und pflegen
Wichtig

Speisen, auch das Frühstück, unterliegen seit dem 01.01.2026 dem ermäßigten Satz von 7 %. Im SKR03 gehört das Erlöskonto Speisen deshalb auf 8300 (wie die Übernachtung), das Erlöskonto Getränke bleibt auf 8400. Steht Speisen noch auf 8400, meldet die Karte Export blockiert das mit dem passenden Vorschlag.

Exportieren Sie einen Monat erst nach Monatsende. Bis dahin kann eine Zahlung noch abgerechnet werden, und die Umbuchung entfällt; die Vorschau zeigt das als Hinweis.

Wird eine Zahlung nachträglich mit einem Zahlungsdatum in einem schon exportierten Monat erfasst, fehlt sie in der übergebenen Datei. Die Vorschau dieses Monats nennt sie unter "nachträglich erfasst"; exportieren Sie den Monat dann neu und stimmen Sie die Korrektur mit dem Steuerberater ab.

Zahlungen, die vor der Einführung dieser Funktion erfasst wurden, haben keine gespeicherte Aufteilung. Der Export berechnet sie aus der aktuellen Buchung und nennt sie in der Vorschau.

Anzahlungsrechnungen (auch die automatische Online-Anzahlung) weisen die Umsatzsteuer selbst aus; sie brauchen keine Umbuchung, sondern werden direkt auf die Anzahlungskonten kontiert (Abschnitt Anzahlungsrechnung und Schlussrechnung).

Ohne Verkaufsbelege und Kassenbuch-Einträge im Monat bleibt der Stapel unverändert. Fehlt ein benötigtes Kassen-Konto, meldet die Karte Export blockiert "Kassenkonto", "Geldtransitkonto" oder "Konto Privatentnahmen".

Überweisungen und sonstige unbare Zahlungseingänge sind nicht Teil des Exports; der Steuerberater bucht sie aus dem Kontoauszug. Karten- und Portalzahlungen stehen im Stapel (Abschnitte Kartenzahlungen und Portalzahlungen). Der Stapel enthält Forderungen aus Rechnungen, die Umbuchung erhaltener Anzahlungen, die Karten- und Portalzahlungen und mit Kasse die Verkaufsbelege und alle Barvorgänge.

Der Export ist beliebig oft wiederholbar und hinterlässt keinen Vermerk; zwei Exporte desselben Monats unterscheiden sich nur im Erzeugungszeitpunkt im Kopf.

Fehlt ein Rechnungs-PDF im Speicher, wird es für das ZIP identisch neu erzeugt (GoBD-reproduzierbar).

Die Erlöskonten-Namen der Blockadeliste sind die Feldnamen der Rechnungs-Stammdaten.

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