Dieses Update ist fast vollständig aus dem Alltag der beiden Häuser entstanden. Keine der Neuerungen stand auf einer Marktanalyse; jede geht auf einen Vorgang zurück, der länger gedauert hat als nötig. Die wichtigsten acht der Reihe nach.
Zimmer befristet freihalten
Eine Anfrage lässt sich jetzt als Option führen, mit eigenem Datum und eigener Farbe im Belegungsplan. Läuft die Frist ab, ohne dass jemand zusagt, gibt das System das Zimmer selbst wieder frei und meldet es zurück an die Portale. Bisher hieß "vormerken", dass jemand daran denken musste – und in der Hochsaison denkt niemand daran.
Dazu gehören die beiden Wege aus der Option heraus: Zusage macht eine Buchung daraus, Verwerfen gibt das Zimmer sofort frei. Vorher war die Option eine Sackgasse im Plan.
Preise nach Auslastung
Zimmerpreise können ab dieser Fassung mit der Auslastung steigen. Die Aufschläge werden je Schwelle gepflegt, gelten für die eigene Buchungsstrecke und gehen über dieselbe Pflege an die Portale. Wichtig dabei: Es gibt keinen zweiten Preisstand. Was im Ratenplan steht, steht auf der Website und im Portal.
Mahnwesen aus der Forderungsliste
Zahlungserinnerung und Mahnstufen entstehen jetzt direkt aus der Liste der offenen Rechnungen – als PDF oder E-Mail, mit Gebühren, und jeder Schritt landet im Journal. Überfällige Rechnungen sind in der Übersicht hellrot hinterlegt, und Zahlungen lassen sich aus der Tabelle heraus erfassen, ohne jede Rechnung einzeln zu öffnen. Wer einen Kontoauszug abarbeitet, braucht dafür keine zwanzig Klicks mehr.
Kleinigkeiten im Belegungsplan
Vier Änderungen, die einzeln unscheinbar sind und zusammen den Tag kürzer machen:
| Änderung | Was sie spart |
|---|---|
| Zeitraum per Ziehen markieren | Anreise und Abreise nicht mehr tippen |
| Tagespreis statt Gesamtbetrag überschreiben | kein Kopfrechnen bei Sonderpreisen |
| Firmenbuchung ohne Gastname | keine Platzhalternamen mehr |
| Etage-Spalte entfernt | mehr Platz für die Buchungen |
Änderungen im Belegungsplan und in der Buchungsanlage.
Alle Neuerungen sind in jeder Preisstaffel enthalten und stehen nach dem Update bereit. Die Option ist der einzige Punkt, der eine Einstellung braucht: die Standardfrist wird in den Stammdaten gepflegt.
Ein Fehler, der Geld gekostet hätte
Mit derselben Fassung ist ein Fehler in der eigenen Buchungsstrecke behoben, der die Beherbergungssteuer nicht mitgerechnet und Extras nicht verbucht hat. Ergebnis war ein Saldo, den es nicht gab. Betroffen waren nur über das Widget gezahlte Buchungen; die Korrektur läuft über eine Nachverbuchung und ist im Journal nachvollziehbar.
Wir schreiben solche Fehler hier hin, statt sie still zu beheben. Wer wissen will, wie ein Anbieter mit Fehlern umgeht, soll das nachlesen können – nicht erst erfahren, wenn es ihn selbst trifft.
Quellen
- Die Fassungsnummer bezieht sich auf den Stand vom 12. August 2026. Aktualisierungen sind in allen Preisstaffeln enthalten und werden ohne Zutun eingespielt.
