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Update 1.4: Optionen, Yield-Preise und ein Mahnwesen

Acht Neuerungen aus dem laufenden Betrieb: Zimmer befristet freihalten, Preise nach Auslastung, Zahlungserinnerungen aus der Forderungsliste und mehrere Handgriffe weniger im Belegungsplan.

Produktneuheiten· 2 Minuten · Stefan Kühne ·

Dieses Update ist fast vollständig aus dem Alltag der beiden Häuser entstanden. Keine der Neuerungen stand auf einer Marktanalyse; jede geht auf einen Vorgang zurück, der länger gedauert hat als nötig. Die wichtigsten acht der Reihe nach.

Zimmer befristet freihalten

Eine Anfrage lässt sich jetzt als Option führen, mit eigenem Datum und eigener Farbe im Belegungsplan. Läuft die Frist ab, ohne dass jemand zusagt, gibt das System das Zimmer selbst wieder frei und meldet es zurück an die Portale. Bisher hieß "vormerken", dass jemand daran denken musste – und in der Hochsaison denkt niemand daran.

Dazu gehören die beiden Wege aus der Option heraus: Zusage macht eine Buchung daraus, Verwerfen gibt das Zimmer sofort frei. Vorher war die Option eine Sackgasse im Plan.

Preise nach Auslastung

Zimmerpreise können ab dieser Fassung mit der Auslastung steigen. Die Aufschläge werden je Schwelle gepflegt, gelten für die eigene Buchungsstrecke und gehen über dieselbe Pflege an die Portale. Wichtig dabei: Es gibt keinen zweiten Preisstand. Was im Ratenplan steht, steht auf der Website und im Portal.

Mahnwesen aus der Forderungsliste

Zahlungserinnerung und Mahnstufen entstehen jetzt direkt aus der Liste der offenen Rechnungen – als PDF oder E-Mail, mit Gebühren, und jeder Schritt landet im Journal. Überfällige Rechnungen sind in der Übersicht hellrot hinterlegt, und Zahlungen lassen sich aus der Tabelle heraus erfassen, ohne jede Rechnung einzeln zu öffnen. Wer einen Kontoauszug abarbeitet, braucht dafür keine zwanzig Klicks mehr.

Kleinigkeiten im Belegungsplan

Vier Änderungen, die einzeln unscheinbar sind und zusammen den Tag kürzer machen:

Änderungen im Belegungsplan und in der Buchungsanlage.
ÄnderungWas sie spart
Zeitraum per Ziehen markierenAnreise und Abreise nicht mehr tippen
Tagespreis statt Gesamtbetrag überschreibenkein Kopfrechnen bei Sonderpreisen
Firmenbuchung ohne Gastnamekeine Platzhalternamen mehr
Etage-Spalte entferntmehr Platz für die Buchungen

Änderungen im Belegungsplan und in der Buchungsanlage.

Nichts davon muss eingeschaltet werden

Alle Neuerungen sind in jeder Preisstaffel enthalten und stehen nach dem Update bereit. Die Option ist der einzige Punkt, der eine Einstellung braucht: die Standardfrist wird in den Stammdaten gepflegt.

Ein Fehler, der Geld gekostet hätte

Mit derselben Fassung ist ein Fehler in der eigenen Buchungsstrecke behoben, der die Beherbergungssteuer nicht mitgerechnet und Extras nicht verbucht hat. Ergebnis war ein Saldo, den es nicht gab. Betroffen waren nur über das Widget gezahlte Buchungen; die Korrektur läuft über eine Nachverbuchung und ist im Journal nachvollziehbar.

Wir schreiben solche Fehler hier hin, statt sie still zu beheben. Wer wissen will, wie ein Anbieter mit Fehlern umgeht, soll das nachlesen können – nicht erst erfahren, wenn es ihn selbst trifft.

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Quellen

  1. Die Fassungsnummer bezieht sich auf den Stand vom 12. August 2026. Aktualisierungen sind in allen Preisstaffeln enthalten und werden ohne Zutun eingespielt.
Stefan KühneEntwickler. Der Beitrag ersetzt keine Beratung durch Steuerberater oder Anwalt.

Checkliste Hotelsoftware wechseln

PDF, zwei Seiten: der Vier-Wochen-Plan zum Abhaken und die Checkliste für den Start-Tag. Der Link kommt per Mail.

Rechnen wir es an Ihrem Haus durch.

45 Minuten, Ihre Zimmerzahl, Ihre Portale. Am Ende steht dieselbe Zahl wie in der Preisliste, nur mit Ihren Werten darin.